Flüchtlinge in der Türkei - Wir unterstützen Familien

Türkei – Bildung und Inklusion für Flüchtlinge

Ind der Türkei leben die meisten Flüchtlinge
In der Türkei leben die meisten Flüchtlinge weltweit.
1,8 Millionen Flüchtlinge leben unterhalb der Armutsgrenze.
Viele Flüchtlinge in der Türkei sind durch ihre Behinderung ausgegrenzt
Menschen mit Behinderungen sind besonders benachteiligt.

Die Türkei bleibt weltweit das Land, was die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat: Anfang Dezember 2019 lebten in der Türkei 4,1 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende, davon über 3.6 Millionen syrische Flüchtlinge. Obwohl nur noch ein kleiner Teil von ihnen in Lagerunterkünften lebt, haben vor allem Kinder nur begrenzten Zugang zu öffentlichen Diensten, einschließlich Bildung und Gesundheitsfürsorge.

Knapp 40 Prozent der geflüchteten syrischen Kinder im schulpflichtigen Alter (ca. 400.000) sind nicht in der Schule eingeschrieben. Menschen mit Behinderungen zählen als besonders hilfsbedürftig.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Gemeinsam mit unserem christlichen Partner vor Ort setzen wir uns für stark benachteiligte Flüchtlings- und Bevölkerungsgruppen ein, wie z.B. der ethnisch und religiös ausgegrenzten und stigmatisierten Gruppe der Abdal aus Syrien. Unsere besondere Expertise liegt in der fachmännischen Förderung von Kindern mit Behinderungen, der Traumabewältigung und Stärkung von Familiensystemen.

Senem sagt: “Ich liebe dich, meine wunderschöne Tochter. Und ich bin sehr glücklich, dass es dich gibt.”

Rabia wurde nach der Geburt von den Ärzten als “nicht lebensfähig” eingestuft. Heute ist sie 6 Jahre alt und kann sich dank unseres Förderprogramms und der Hilfe ihrer liebevollen Mutter Senem sogar draußen bewegen.

Projekte in der Türkei

Flüchtlinge in der Türkei - Inklusion und Bildung

Inklusion

  • Unterstützung von Familien mit Kindern mit Behinderungen durch Therapie- und Bildungsangebote bei Hausbesuchen (“Mercy Teams”)
  • Bereitstellung von Medizin, Lebensmitteln und Hilfsgegenstände
  • professionelle Begegnung der 3-fachen Belastung der Familien:
    • Ausgrenzung durch Flüchtlingsstatus
    • Eigen- und Fremdwahrnehmung der Behinderung als Fluch
    • Traumata durch Krieg und Flucht

Familienstärkung (im Aufbau)

  • 6-wöchige Kursangebote zur Kindererziehung, Ehe und Ehevorbereitung mit einer professionellen Begleitung, die Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen einschließt
  • Junge Männer, Ehemänner und Väter werden gezielt in die Trainingsprogramme einbezogen, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen (z.B. durch Gewaltprävention in Ehe und Erziehung und eine Verbesserung der Kommunikation der Ehepaare)

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