Frieden im Irak

Kunstprojekte in Sinjar

Der Völkermord an den Jesiden durch den Islamischen Staat hat tiefe Spuren im Irak hinterlassen. Noch trauen sich viele Menschen nicht zurück in ihre Heimat. Denen, die wieder in der Region des Sinjar Gebirges leben, fehlen die Perspektiven. Außerdem kämpfen unterschiedliche ethische und politische Gruppen, um die Vorherrschaft.

In diesem Kontext verbreiten wir Hoffnung. Gemeinsam mit unserem lokalen Partner, der Humanity Organization for Civil Action (HOCA), und durch Unterstützung des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) des Auswärtigen Amtes, führen wir ein Projekt für Jugendliche durch. Mit Kulturaktivitäten werden Räume für Begegnungen geschaffen. Jugendliche, die wegen ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeiten den Kontakt meiden würden, werden gemeinsam gestalterisch tätig. Es entstehen Freundschaften. Nach Abschluss des ersten Kurses überlegten die Jugendlichen, wie sie zusammen etwas für ihre Umgebung tun könnten.

Die Idee Bäume als Hoffnungszeichen zu pflanzen musste wegen Wassermangels verworfen werden. Doch auch die neue Alternative steckt voller Symbole: An öffentlichen Orten werden bunte Mülleimer aufgestellt. Kein Müll soll das Zusammenleben belasten, es soll aufgeräumt werden.

Gemeinsam hoffen wir auf eine friedliche Zukunft im Nordirak. Wir sind froh, dass wir mit unseren Projekten einen Beitrag dazu leisten können.

Video über die Arbeit:

Mehr Infos über unsere Projekte im Irak:

Eindrücke

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